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E.C.S. STEELDRUMS Dortmund

KARIBIKSOUND AUS DORTMUND

Seit über 30 Jahren baut Eckhard C. Schulz in seiner Dortmunder Werkstatt Steeldrums, die sich durch einen besonders warmen Klang auszeichnen. Ob Meditations-Pan, Kinder-Pans oder Instrumente für ein professionelles Steeldrum-Orchester: Eckhard C. Schulz brachte den Sound der Karibik ins Ruhrgebiet.

 

 

 

BILDERGALERIE

ECKHARD C. SCHULZ

Abgesehen von einem zweijährigen Medizinstudium an der Universität Essen war sein Leben geprägt von der Auseinandersetzung mit Stahl und Blech. Seine Karriere begann 1960 als Büromaschinenmechaniker, später reparierte er Offset-Druckmaschinen. Dann lernte er bei Thyssen-Krupp und Hoesch den Stahl im flüssigen Zustand sowie das Prozedere der Stahlveredelung kennen.
Am 4. Januar 1978 sah er die erste Steeldrum - Liebe auf den ersten Blick!
Sofort setzte sich Eckhard C. Schulz in den Kopf, ein solches Instrument selbst zu bauen. Er versuchte, verwarf, änderte. Nach einem halben Jahr gelang es ihm erstmals, dem Blech feine und warme Töne zu entlocken. Das Erforschen der Geheimnisse des Blechs hörte seitdem niemals auf. Systematisch analysierte er die zweite Obertonkategorie und gewann dabei wichtige Erkenntnisse.
An der Perfektion der Schönheit arbeitet Eckhard C. Schulz nunmehr seit 30 Jahren und meint: "Es geht darum, dem Auge das Sehen beizubringen, denn die Optik einer Steelpan ist die wichtigste Komponente für einen schönen Klang.."


UND WO SPIELT MAN DIESES INSTRUMENT?

Dortmund und Steeldrums. Das passt doch irgendwie nicht zusammen. Denkt man ... und irrt sich gewaltig. Als sich Ende der Siebziger Jahre der Dortmunder Eckhard C. Schulz auf einer Party mit dem Steeldrum-Virus aus der Karibik infizierte, fiel das Tröpfchen karibische Lebensfreude auch hier auf fruchtbaren Boden.
Heute zählt er zu den besten Steeldrum-Bauern Europas, und Instrumente “Made by ECS” sind weltweit zu einem Qualitätsbegriff geworden. Von Anfang an war auch der Musiker Jürgen Lesker Zeuge der Anstrengungen seines Freundes Eckhard Schulz: Fasziniert vom Reiz des Neuen und dem exotischen Sound der Tonnen, präsentierte Lesker das Instrument mit großem Erfolg in seiner damaligen Band, der “Acoustic Groove Band”. Ab 1987 setzte die von Lesker und Schulz gegründeten, inzwischen aufgelösten “Steelyard” als erste deutsche Formation neben “konventionellem” Instrumentarium allein auf den Klang der karibischen Pans. Doch wollten die beiden die Steeldrum-Musik auf der Aktiven-Seite auf eine breitere Basis stellen. 1994 schlug dann Martin Buschmann - ebenfalls Musiker, der selbst schon jahrelang Steeldrum spielte und ab und an bei “Steelyard” mitmischte - vor, einen Workshop zu veranstalten.
18 Neugierige hatten sich angemeldet, um in einem Raum der Musikschule auf einem vorerst provisorischen, zum Teil geliehenen Instrumentarium loszulegen. Den Teilnehmern war's jedoch egal, und so hatte der Großteil im Anschluss an den Workshop Blut geleckt, wollte weitermachen. Von dieser Resonanz etwas überrollt, entschlossen sich Buschmann, Lesker und Schulz daher nach kurzer Bedenkzeit, einen Verein zu gründen. Am 1. Januar 1995 ging dieser unter dem Namen “pan-kultur e.V.” mit Eckard Schulz als Präsident an den Start.
 
Der Verein pan-kultur: 200 Mitglieder
Heute besteht der Verein aus drei Orchesterformationen und einer Marching Band mit über 200 Mitgliedern, davon fast 100 Kinder zwischen 3 und 14 Jahren, die das Instrument Steelpan in unterschiedlichen Gruppen erlernen. Derzeit spielen die Vereinsmusiker für Steeldrum arrangierte Cover-Versionen bekannter Pop-Songs von Stevie Wonder bis Bob Marley sowie karibische und südamerikanische Standards. Vorlagen, die Martin Buschmann und Jürgen Lesker für die Pans neu arrangieren. Im Laufe der Jahre kamen eigene, auch komplexere Stücke ins Programm, zum Beispiel "Zarathustra" von Richard Strauss.
pan-kultur e.V. nahm teil am “Europäischen Pan Festival” 2000 in Paris und 2002 in Séte (Südfrankreich). Es entwickelte sich ein reger Austausch mit den anderen europäischen Steeldrum-Orchestern. Erstmals 2008 veranstaltete pan-kultur e.V. im Westfalenpark Dortmund den "Caribbean Summer", zu dem acht Orchester aus ganz Europa anreisten. 2009 folgte dann die Wiederholung des karibischen Events, bei dem das Publikum die Vielfalt der Steeldrum-Musik live erleben konnten.

 

KONTAKT

Güntherstr. 69

44143 Dortmund
Telefon & Fax: +49 (0) 231 - 175 949

Mobil: +49 (0) 173 - 572 58 56
E-Mail: service@ecs-steeldrums.de
Internet: ecs-steeldrums.de
Verein: pan-kultur e.V.


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